Yoga-Arten: Power, Bikram Yoga & Co - © Václav Hroch/Fotolia.com

Yoga-Arten: Power, Bikram Yoga & Co

Yoga ist nicht gleich Yoga

Yoga ist nicht nur eine traditionsreiche Sportart, sondern auch ständig im Wandel. Zu den bereits unzähligen verschiedenen und ursprünglichen Varianten kommen immer wieder neue Kreationen und Ausprägungen hinzu. Wir stellen verschiedene, mehr oder weniger skurrile Yoga-Arten vor.

Power Yoga & Jivamukti Yoga

Die Ideen für diese beiden anstrengenden Yoga-Varianten stammen aus den USA und sind vor allem für diejenigen interessant, denen es besonders um körperliche Fitness und weniger um die mit Yoga verbundene Spiritualität geht. Beim Power Yoga werden einzelne anstrengende Übungen/Asanas, die meist fließend ineinander übergehen ausgeführt. Jede Asana muss dabei fünf Atemzüge lang gehalten werden. Ähnlich anstrengend ist Jivamukti Yoga. Hierbei geht es neben Fitness auch um Spaß – Lachen und Mitsingen zu unterschiedlichsten Musikrichtungen, die die Übungen begleiten, ist nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht.

Bikram Yoga & Hot Yoga

Bikram stammt aus Indien und bringt garantiert jeden zum Schwitzen: Hier werden die Übungen bei einer Temperatur von bis zu 40 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von ungefähr 40 Prozent ausgeführt. Wie beim Power und Jivamukti Yoga steht die Fitness der Teilnehmer im Mittelpunkt, so sollen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit intensive Dehnübungen ermöglichen. Aus dem Bikram Yoga hervorgegangen ist das sogenannte Hot Yoga, das ebenfalls bei 38-40 Grad Raumtemperatur stattfindet. Anders als beim traditionellen Bikram Yoga müssen hier aber keine bestimmten Asanas ausgeführt werden.
 
Anti-Gravity-Yoga

Jetzt wird's artistisch: Anti Gravity Yoga oder auch Aerial Yoga wird nicht am Boden, sondern mithilfe eines an der Decke befestigten Trapeztuchs ausgeführt. Die Übungen sind dabei eine Mischung aus traditionellen Yoga-Asanas, Pilates-, Tanz- und Akrobatikelementen. Durch den ständigen Balanceakt während der Yoga-Einheit ist diese Variante besonders gut geeignet, um die Tiefenmuskulatur zu trainieren.

Lach-Yoga

Zugegeben, Lach-Yoga ist bestimmt nichts für jedermann, aber wird weltweit immer beliebter. Bei dieser Yoga-Art werden Asanas mit Lachübungen kombiniert. Der Sinn dahinter ist simpel: Lachen entspannt und sorgt gleichzeitig dafür, dass wir uns wohlfühlen. Außerdem bringt Lachen unter anderem das Herz-Kreislaufsystem in Schwung und stärkt das Immunsystem. Anfangs wird mithilfe der Lachübungen künstliches Lachen geübt, dass anschließend in echtes Lachen übergeht.

Nackt-Yoga

Nackt-Yoga ist ebenfalls eine Yoga-Art aus den USA, die es mittlerweile aber auch schon in Deutschland gibt. Durch die fehlende Kleidung sollen sich die Teilnehmer freier fühlen und sich besser auf ihren Körper und die tatsächlichen Übungen konzentrieren können. Ob die Konzentrationsfähigkeit dabei aber wirklich immer nur auf der Ausführung der Asanas liegt, sei jetzt einfach mal dahin gestellt.

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