Pinkfarbene Brautschuhe sind ein toller Hingucker - © Justin Hawthorne/iStockphoto

Die schönsten Brautschuhe

Ballerina oder Killer Heel

Spätestens seit auch bei uns jedes kleine Detail liebevoll vom Fotografen in Hochzeitsreportagen festgehalten wird, rücken auch die Brautschuhe immer mehr in den Fokus. Sollten sie noch vor ein paar Jahren vor allem bequem sein, müssen sie heute auch noch perfekt aussehen. Das Schöne daran: Alles geht – weiße Brautschuhe, farbige Brautschuhe, glitzernde Brautschuhe, Ballerinas und sogar Sneakers (und nicht von zu traditionell denkenden Verwandten beirren lassen)! Wichtig ist, dass man seinem Stil treu bleibt und sich wohl fühlt. Damit am Hochzeitstag nicht der Schuh drückt, hier ein paar hilfreiche

Tipps für den Brautschuhkauf:


Passform: Brautschuhe müssen nicht nur schön aussehen, sondern vor allem auch richtig passen und bequem sein – schließlich läuft man den ganzen Tag darin herum und tanzt im besten Fall bis in die frühen Morgenstunden. Wichtig: Das Einlaufen nicht vergessen!

Absatzhöhe: Die Höhe des Absatzes muss wohl überlegt sein – nur Geübte sollten sich für den großen Tag 10cm-Heels aussuchen. Wer im Alltag nur flache Schuhe trägt, sollte nicht unbedingt am Hochzeitstag damit anfangen. Ein verkrampfter Gang zum Altar, ein gehumpelter erster Tanz oder gar Verletzungen machen niemanden glücklich! Grundsätzlich gilt aber: Ein Absatz macht einen eleganten Gang. Flache Schuhe sind dagegen ideal für eine Hochzeit am Strand oder im Garten.

Farbe und Stil: Brautschuhe sollen zum Kleid passen. Also entweder farblich genau passend kaufen oder gleich eine andere Farbe wählen. Immer öfter werden die Brautschuhe auf die Hochzeitsfarbe oder die Farbe des Brautstraußes abgestimmt z.B. Pink, Rot, Lila oder Blau – oder auch passend zur Fliege oder Krawatte des Bräutigams. Aufwändige Schuhe sehen am besten zu schlichten oder kurzen Kleidern aus und umgekehrt. Schuhe aus Silber oder Gold wirken glamourös und passen perfekt zu allen Weißtönen. Der Vorteil von farbigen Schuhen: Man kann sie auch nach der Hochzeit noch anziehen ohne dass sie zu sehr nach Braut aussehen. Ein schöner Brauch ist es auch, die Brautjungfern auf den Sohlen der Schuhe unterschreiben zu lassen. Man sagt, dass diejenige, deren Namen am Ende des Tages am meisten verblasst ist, als nächste heiratet.

Timing: Am besten rechtzeitig mit der Suche nach dem idealen Brautschuh beginnen – gerade in den Wintermonaten ist es nicht immer leicht, den perfekten Schuh zu finden. Konkret heißt das: Sobald man das Hochzeitskleid gefunden hat und spätestens bis zum zweiten Kleidanprobetermin, an dem der Saum umgesteckt werden soll. Denn das Kleid wird in der Länge genau so gekürzt, dass man beim Gehen nicht darüber stolpert, es aber dennoch den Boden berührt. Dafür ist die Höhe des Absatzes nicht unerheblich. Tipp: Aus dem gleichen Grund ist es auch nicht ratsam, ein zweites flacheres Paar zum Wechseln mitzunehmen – denn sonst stolpert man leicht oder zerreißt aus Versehen das Kleid.

Anprobe: Da die Füße im Laufe des Tages anschwellen, legt man den Brautschuhkauf idealerweise auf den Nachmittag. Am besten mehrere Modelle anprobieren – so bekommt man den besten Vergleich. Nicht vergessen: Immer beide Schuhe anziehen, da die Füße oft verschieden groß sind.

Einlaufen… ist das A und O! Einfach die Schuhe ein paarmal zu Hause mit Strümpfen tragen, damit sie nicht dreckig werden – zunächst ein paar Minuten, später dann bis zu 30 Minuten. Auch beim Sitzen, Fernsehgucken oder Bügeln kann man die Schuhe ruhig mal anziehen. Trotzdem gehören zur Sicherheit am Hochzeitstag Blasenpflaster ins Notfallset!

Unbedingt bedenken: Wer halterlose Strümpfe anziehen möchte, sollte geschlossene Schuhe wählen oder sich für Peeptoes entscheiden, die man mit speziellen zehenfreien Strümpfen tragen kann. Im Sommer kann man auf Strümpfe meist verzichten.

Ob Satin, Spitze, Silber, Pink oder Sneakers: In unserer Bildergalerie stellen wir Brautschuhe für jeden Geschmack vor.

Vivien Fischer

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